Eine Wachstabelle kann Ihnen einen guten Start geben, aber sie kennt weder Ihre Ski noch Ihre Technik oder die Loipen, auf denen Sie meistens fahren. Zwei Skipaare mit unterschiedlicher Spannung können auf dasselbe Gripwachs völlig unterschiedlich reagieren, und dieselbe Gleitpräparation kann sich bei Neuschnee und in einer harten, glänzenden Trainingsloipe unterschiedlich anfühlen.
Das Wachsbuch sorgt dafür, dass die Erfahrung zwischen den Touren nicht verloren geht. Das Ziel ist nicht, nach jeder Einheit einen technischen Bericht zu schreiben. Schreiben Sie so viel auf, dass Sie es mit dem nächsten ähnlichen Schnee vergleichen können: was Sie gesehen haben, was Sie gemacht haben, wie die Ski liefen und was Sie ändern würden.
Notieren Sie gern den Plan vor der Tour und ergänzen Sie direkt danach das Ergebnis. So sehen Sie auch, wann Prognose und Realität voneinander abwichen. Nach fünf oder zehn Einheiten beginnen sich Muster zu zeigen. Nach einer Saison haben Sie eine Wachstabelle aufgebaut, die Ihre Ski tatsächlich kennt.
Geben Sie jedem Skipaar einen einfachen Namen oder eine Nummer und bewerten Sie Grip, Gleiten, Vereisung und Haltbarkeit von 1 bis 5. Fotografieren Sie die Seite gern mit dem Handy. So bleibt die Notiz erhalten, auch wenn das Buch in der Wachskammer liegen bleibt.