Klassisch braucht sowohl Grip als auch Gleitfähigkeit
Direkt unter dem Fuß befindet sich eine Steigzone. Davor und dahinter liegen die Gleitzonen. Der Grip wird durch Skin, Gripwachs oder eine geprägte Steigzone erzeugt.
Die Wachshütte – Einsteigerleitfaden
Skin-Ski, wachsbare klassische Ski und Skating-Ski müssen unterschiedlich gepflegt werden. Hier bekommst du einen einfachen Überblick darüber, was Grip gibt, welche Bereiche mit Gleitwachs behandelt werden sollen und welcher Skityp zu welchen Läufern passt.
Langlaufski funktionieren je nach Laufstil unterschiedlich. Wenn du weißt, wo der Ski Grip geben soll und wo er gleiten soll, wird das Wachsen deutlich einfacher.
Direkt unter dem Fuß befindet sich eine Steigzone. Davor und dahinter liegen die Gleitzonen. Der Grip wird durch Skin, Gripwachs oder eine geprägte Steigzone erzeugt.
Skating-Ski haben keine Steigzone. Der Abdruck wird über die Skikante erzeugt und der gesamte Belag wird als Gleitfläche behandelt.
Wenn du auf beiden Skiern stehst, soll die Steigzone normalerweise leicht über dem Schnee liegen. Wenn du einen Ski belastest, soll er sich nach unten drücken lassen und Grip geben.
Hier siehst du, was den Grip erzeugt, welche Flächen mit Gleitwachs behandelt werden sollen und welche Pflege am wichtigsten ist.
Ein integrierter Skin-Streifen in der Steigzone gibt Grip, wenn du den Ski belastest.
Dosenwachs oder Klister in der Steigzone werden an Temperatur und Schneeart angepasst.
Der Ski hat keine Steigzone. Der Abdruck entsteht dadurch, dass du dich mit der Kante abdrückst.
Fellski haben einen Streifen aus Synthetikfaser oder Mohair in der Steigzone des Skis. Die Fasern geben Grip beim Abdruck und sollen sich gleichzeitig vom Schnee lösen, wenn der Ski entlastet wird.
Fellski sind meist die einfachste Wahl für dich, wenn du klassisch laufen willst, ohne vor jeder Tour Dosenwachs oder Klister auswählen zu müssen. Sie funktionieren bei vielen Bedingungen, sind aber nicht wartungsfrei.
Trage flüssiges oder Heiß-Gleitwachs auf die Gleitzonen auf. Halte das Wachs vom eigentlichen Fellstreifen fern.
Verwende einen Fellreiniger, wenn die Fasern sichtbar verschmutzt sind oder wenn Grip und Gleiten nachgelassen haben. Befolge immer die Anweisungen des Produkts.
Eine Skin-Imprägnierung hilft den Fasern, Wasser abzuweisen, und kann das Risiko verringern, dass Schnee festfriert.
Auf traditionellen klassischen Skiern erzeugst du die Steigung selbst. Hartwachs wird normalerweise bei kälterem, feinerem Schnee verwendet und Klister, wenn der Schnee grob, eisig, umgewandelt oder nass ist.
Das Steigwachs wird nur in der Steigzone unter dem Fuß aufgetragen. Die Länge der Steigzone hängt von der Skispannung, deinem Gewicht und davon ab, wie der Ski angepasst wurde. Deshalb ist es sinnvoll, die Zone in einem Skifachgeschäft markieren zu lassen.
Gehe von einer korrekt bestimmten Zone aus. Eine unnötig lange Steigzone kann das Gleiten verschlechtern, und eine zu kurze Zone kann schlechten Grip geben.
Bei Bedarf raust du die Steigzone leicht an und trägst ein Grundwachs auf, das dem heutigen Steigwachs hilft, länger zu halten.
Lies unseren Leitfaden über verschiedene Schneearten und beachte den Temperaturbereich des jeweiligen Produkts.
Mehrere dünne und gleichmäßige Schichten lassen sich leichter kontrollieren als eine dicke Schicht. Teste die Ski, bevor du mehr aufträgst.
Beim Skaten erzeugst du den Abdruck, indem du den Ski anwinkelst und dich über die Kante abdrückst. Deshalb werden weder Steigwachs noch ein Skin-Streifen benötigt.
Bei Skatingskiern wird der gesamte Belag als Gleitfläche behandelt. Ein flüssiges Gleitwachs ist eine schnelle und einfache Lösung, während Heißwachsen normalerweise ein haltbareres Ergebnis und eine bessere Pflege des Belags bietet.
Entferne Schmutz und altes loses Material, damit das neue Gleitwachs auf einer sauberen Oberfläche arbeiten kann.
Verwende flüssiges Gleitwachs für eine schnelle Behandlung oder schmelze festes Gleitwachs ein, wenn du eine bessere Haltbarkeit möchtest.
Nach dem Heißwachsen sollen die Skirille und der Belag sauber abgezogen und anschließend gebürstet werden, bis die Struktur offen ist und sich die Oberfläche gleichmäßig anfühlt.
Die Wahl beginnt damit, wie du laufen möchtest. Danach folgen Anspruchsniveau, Pflegeaufwand und wie fein du deine Ski abstimmen können willst.
Sie sind eine gute Wahl, wenn du schnell auf die Loipe willst, in vielen Bedingungen gleichmäßigen Grip haben möchtest und vor jeder Tour kein Steigwachs wählen willst.
Sie passen, wenn du den Grip exakt an die heutigen Bedingungen anpassen willst und bereit bist, etwas mehr Zeit in der Wachskammer zu verbringen.
Skatingski sind für Skating gebaut, mit einer anderen Vorspannung und einer anderen Länge als klassische Ski. Sie ersetzen keinen klassischen Ski.
Die meisten Probleme lassen sich vermeiden, indem man Steigzone, Skin und Gleitzonen getrennt behandelt.
Ja. Normales Steigwachs entfällt, aber die Gleitzonen sollen mit Gleitwachs behandelt werden. Der Skin-Streifen muss außerdem bei Bedarf gereinigt werden und kann imprägniert werden, um Wasseraufnahme und Vereisung zu verringern.
Nein, normales Gleitwachs sollte nicht auf den Skin-Streifen aufgetragen werden. Verwenden Sie eine Skin-geeignete Imprägnierung oder ein Boost-Produkt auf dem Skin und tragen Sie das Gleitwachs auf die Gleitzonen des Skis auf.
Hartwachs wird vor allem bei kaltem, trockenem und feinkörnigem Schnee verwendet. Klister wird eingesetzt, wenn der Schnee grobkörnig, eisig, umgewandelt oder nass ist. Die Schneeart ist mindestens genauso wichtig wie die Temperatur.
Die Steigzone liegt unter dem Fuß im Bereich der Bindung, die genaue Länge hängt jedoch von der Vorspannung des Skis und deinem Gewicht ab. Lass die Zone am besten in einem Skifachgeschäft messen und markieren.
Ja. Der Skatingski hat keine Steigzone, daher ist der gesamte Belag Gleitfläche. Nach dem Heißwachsen sollte der gesamte Belag sorgfältig abgezogen und ausgebürstet werden.
Für das klassische Laufen sind Skin-Ski oft am einfachsten, weil sie Grip bieten, ohne dass du Hartwachs oder Klister auswählen musst. Am wichtigsten ist trotzdem, dass der Ski die richtige Länge und Vorspannung für dein Gewicht und deinen Fahrstil hat.
Die richtigen Produkte für deine Ski
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